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Dornier Do27 Geschichte: Die Firma Dornier beschäftigt sich aufgrund einer Ausschreibung des spanischen Luftfahrtministeriums in Madrid mit der Konstruktion eines Beobachtungs- und Versorgungsflugzeuges. Unter Leitung von C. Dornier jr. entsteht so die Do 25, welche 1954 zum ersten mal abhob. 2 Maschinen wurden ausgiebig in Spanien und später Deutschland erprobt.
Do25 & Do27 (Fotokopie aus einem Buch) Diese Erprobung führte zu einer deutlich überarbeiteten Version, welche ab 1956 als Do27 in Serie ging. Damit war die Dornier Do 27 das erste, nach dem zweiten Weltkrieg, in Deutschland gebaute Serienflugzeug. Maßgeblich für die Serienproduktion war ein Großauftrag der Bundeswehr über 428 Flugzeuge für Heer, Luftwaffe und Marine.
Die erste Zivilversion war 1957 die berühmte D-ENTE, welche von Prof. Grzimek für Beobachtungsflüge in der Serengeti eingesetzt wurde.
1965 wurde die Produktion eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 626 Do 27 gebaut (einschließlich der beiden Do 25-Prototypen und Bruchzelle 101), darunter fünfzig spanische Lizenzbauten mit der Bezeichnung CASA C127.
Eine letzte Do27 entsteht 1976 aus "noch vorhandenen Teilen" für die Firma Rheingau Air Service. Kennung: D-EGAO
Nachdem 1980 die letzte Nachprüfung an einer Do27 der Bundeswehr durchgeführt wurde, endete damit die offizielle Verwendung dieses Flugzeugmusters bei den deutschen Streitkräften. Die Flugzeuge gingen an Fliegerclubs, private Halter oder als Entwicklungshilfe ins Ausland.
Von
den 627 gebauten Do 27 dürften heute etwa noch ca. 100 Exemplare existieren.
Diese sind aber mit
Sicherheit nicht mehr alle in flugfähigen Zustand.
Technische Daten unserer D-EDNW Typ: Do27 B1:
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